Letzte Woche fand an der MPS Schwyz die Projektwoche statt. Nachdem diese vor drei Jahren coronabedingt verschoben und dann ein Jahr später unter erschwerten Bedingungen stattgefunden hatte, wurde in diesem Jahr ein besonderes Projekt durchgeführt.
Vorbereitungen in Ateliers
Im Rahmen von über 20 Ateliers bereiteten die Schülerinnen und Schüler ein Maifest vor, welches am Donnerstag auf dem Schulareal veranstaltet wurde. Von Montag bis Mittwoch wurde in den Räumlichkeiten der MPS Schwyz dafür fleissig gehämmert, gebastelt, gekocht, gesungen, getanzt, geklettert, gespielt, gestrampelt und viel gelacht.
Besuch aus dem Alterszentrum Rubiswil
Am Donnerstag war es dann so weit: ab 15.00 Uhr wurden die geladenen Gäste erwartet. Rund 30 Bewohnerinnen und Bewohner des Alterszentrums Rubiswil schauten gwundrig vorbei. Sie genossen die Vorstellungen des Varieté-Theaters und der Tanzshow und schlenderten freudig durch die verschiedenen Stände, wo Kaffee und Kuchen oder Sirup, gedörrte Apfelringli und Regenbogenpopcorn angeboten wurden. Hie und da entwickelte sich ein schönes Gespräch zwischen den beiden Generationen und der nachbarschaftliche Kontakt wurde gepflegt.
Auch viele Eltern und Geschwistern waren der Einladung gefolgt und schauten vorbei. Die kleineren Gäste konnten verschiedene Wurfspiele ausprobieren oder sich beim Torwandschiessen beweisen. Am Tattoo-Stand wurden viele schöne Kunstwerke auf die Haut gezaubert und in der Duftecke konnte man sich das eigene Badesalz zusammenstellen. Beweisen konnte man sich auch beim Harassen stapeln oder beim Sackschlagen, ein beliebtes Highland Game, bei welchem man den Gegner oder die Gegnerin mit einem Sack von einem Holzbalken hinunter zu stossen versucht.
Kulinarisch wurde vorgesorgt
Die jungen Ukrainerinnen und Ukrainer schenkten ein fruchtiges Getränk aus ihrer Heimat aus. An der Mocktailbar wurden alkoholfreie Drinks angeboten, die die Jugendlichen am Mittwoch zuvor im Gaswerk erlernt und erprobt hatten. Besonders beliebt waren die Bubble-Teas, rund 120 Liter wurde davon ausgeschenkt. Der Run auf die Essensstände war ebenfalls gross; Wurst und Pommes kamen sehr gut an und die Schlange am Bami-Goreng-Stand war zeitweise so lang, dass die Mannschaft in der Küche mit dem Nachschub kaum hinterherkam.
Ein grosses Lob an die Schülerinnen und Schüler
Überwältigt von der tollen Atmosphäre dieses Festes, machte sich die Schüler- und Lehrerschaft um 20.00 Uhr an die Aufräumarbeiten, welche reibungslos klappten. An dieser Stelle darf den Schülerinnen und Schülern ein grosses Lob ausgesprochen werden: zusammen mit ihren Lehrpersonen haben sie einen grossartigen Anlass auf die Beine gestellt, der so schnell nicht vergessen wird. Wir sind stolz auf euch!